Die Glasversicherung – Sinnvoller Schutz bei Glasbruch!
Die Glasversicherung ist eine spezielle Versicherungsart, die Schutz vor finanziellen Verlusten durch Glasbruch bietet. Sie deckt verschiedene Arten von Glas in Wohnungen und Häusern ab, einschließlich Fenster, Türen, Spiegel und sogar Glaskeramik-Kochfelder. Eine Glasversicherung übernimmt die Kosten für Reparatur oder Ersatz bei Bruch, Sprung, Absplitterung und Trübung von versicherten Glasflächen.
Die Notwendigkeit einer Glasbruchversicherung hängt von individuellen Umständen ab. Für Mieter mit wenigen Glasflächen mag sie weniger relevant sein, während Hausbesitzer mit großen Fensterfronten oder teuren Glaselementen von einer solchen Police profitieren können. Die Prämien variieren je nach Versicherungsumfang und Anbieter, beginnen aber oft schon bei etwa 34 Euro pro Jahr.
Beim Abschluss einer Glasversicherung ist es ratsam, verschiedene Angebote zu vergleichen. Einige Versicherer bieten die Glasversicherung als Zusatz zur Hausrat- oder Gebäudeversicherung an, was eine kostengünstige Option sein kann. Es ist wichtig, die genauen Bedingungen und Deckungsumfänge zu prüfen, um die passende Versicherung für die eigenen Bedürfnisse zu finden.


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Was ist eine Glasversicherung?
Eine Glasversicherung, auch als Glasbruchversicherung bekannt, ist eine spezielle Versicherungsform, die Schäden an Glasflächen abdeckt. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Glasbruch in Gebäuden.
Diese Versicherung kann als eigenständige Police oder als Zusatzbaustein einer Hausratversicherung abgeschlossen werden. Sie deckt in der Regel plötzliche und ungewollte Zerstörungen oder Beschädigungen versicherter Glasflächen ab.
Typischerweise sind folgende Glaselemente versichert:
- Fenster
- Glastüren
- Spiegel
- Glasmöbel (in einigen Fällen)
Die Glasversicherung unterscheidet zwischen Gebäude- und Mobiliarverglasung. Sie übernimmt die Kosten für Reparatur oder Austausch von Glas nach Bruch, Vandalismus oder Naturereignissen.
Für Mieter und Eigentümer bietet diese Versicherung Schutz vor unerwarteten Ausgaben durch Glasschäden. Die monatlichen Beiträge variieren je nach Umfang und individuellen Faktoren.
Arten von Glasversicherungen
Es gibt verschiedene Arten von Glasversicherungen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Versicherungen decken Schäden an verschiedenen Glastypen ab und bieten spezifischen Schutz für Privathaushalte und Unternehmen.
Glasversicherung für Privathaushalte
Die Glasversicherung für Privathaushalte schützt Glas in Wohnungen und Häusern. Sie umfasst in der Regel zwei Hauptkategorien:
- Gebäudeverglasung: Hierzu gehören fest verbaute Glaselemente wie:
- Fenster
- Türen
- Wintergärten
- Dachfenster
- Mobiliarverglasung: Diese deckt bewegliche Glasobjekte ab, wie:
- Glastische
- Spiegel
- Vitrinen
- Aquarien
Viele Versicherer bieten die Möglichkeit, die Glasversicherung als Zusatz zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Dies kann oft kostengünstiger sein als eine separate Police.
Gewerbliche Glasversicherung
Für Unternehmen gibt es spezielle gewerbliche Glasversicherungen. Diese sind auf die besonderen Anforderungen von Geschäftsräumen zugeschnitten:
- Sie decken großflächige Schaufenster ab.
- Glastheken und -vitrinen in Verkaufsräumen sind eingeschlossen.
- Spezielle Verglasungen wie Werbetafeln oder Leuchtreklamen können mitversichert werden.
Die Versicherungssummen sind oft höher als bei privaten Policen, da die Kosten für gewerbliche Verglasungen in der Regel höher ausfallen. Zudem können zusätzliche Leistungen wie die Übernahme von Notverglasungen oder Sicherheitsfolien vereinbart werden.
Leistungsumfang der Glasversicherung
Die Glasversicherung bietet Schutz für verschiedene Arten von Glasflächen im Haus oder in der Wohnung. Sie deckt nicht nur Fenster und Türen ab, sondern auch weitere Glaselemente.
Deckung von Bruchschäden
Glasbruchschäden sind der Hauptfokus einer Glasversicherung. Sie übernimmt die Kosten für zerbrochene Fensterscheiben, Glastüren und Spiegel. Auch Glaselemente in Möbeln wie Vitrinen oder Einlegeböden sind oft abgedeckt.
Die Versicherung greift unabhängig von der Ursache des Schadens. Ob ein Ball durch die Scheibe fliegt oder ein Einbrecher sie zerstört – die Reparatur wird bezahlt.
Neben dem Ersatz der beschädigten Scheiben übernimmt die Versicherung auch die Kosten für die Montage und eventuell notwendige Notverglasung.
Erweiterter Versicherungsschutz
Viele Glasversicherungen bieten zusätzlichen Schutz für spezielle Glasflächen. Dazu können Cerankochfelder, Glaskeramik-Kochflächen oder Glaskuppeln gehören.
Einige Tarife schließen auch Glasbausteine, Lichtkuppeln oder Wintergärten ein. Für Solaranlagen und Aquarien ist oft eine separate Zusatzversicherung erforderlich.
Manche Anbieter decken zudem Folgekosten ab, wie die Entsorgung von Glasscherben oder die Reparatur beschädigter Rahmen. Es lohnt sich, die genauen Leistungen verschiedener Anbieter zu vergleichen.
Abschluss einer Glasbruchversicherung
Der Abschluss einer Glasversicherung erfolgt in der Regel als Zusatz zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung. Dieser Prozess umfasst wichtige Aspekte wie die Auswahl der Versicherungspolice und die Festlegung von Tarifen.
Versicherungspolice und Bedingungen
Die Versicherungspolice legt den Umfang des Versicherungsschutzes fest. Sie definiert, welche Glasobjekte abgedeckt sind und unter welchen Umständen ein Schadensfall eintritt. Typischerweise sind Fenster, Türen, Spiegel und Mobiliarverglasungen versichert.
Die Bedingungen können von Anbieter zu Anbieter variieren. Einige Policen decken auch Sonderverglasungen wie Ceranfelder oder Glaskeramik-Kochflächen ab. Es ist ratsam, die Bedingungen sorgfältig zu prüfen und bei Unklarheiten den Versicherer zu kontaktieren.
Der Abschluss erfolgt meist online oder über einen Versicherungsvertreter. Nach der Unterzeichnung tritt der Schutz in Kraft, oft mit einer kurzen Wartezeit.
Tarife und Selbstbeteiligung
Die Tarife für eine Glasversicherung sind in der Regel moderat. Sie hängen von Faktoren wie der Wohnfläche, der Art der versicherten Objekte und dem gewählten Versicherungsumfang ab. Viele Anbieter bieten Pauschalbeträge an, die sich nach der Quadratmeterzahl der Wohnung richten.
Eine Selbstbeteiligung kann die Prämie senken. Übliche Selbstbeteiligungen liegen zwischen 50 und 150 Euro pro Schadensfall. Es ist wichtig, das Verhältnis zwischen Prämienersparnis und potenziellem Eigenanteil im Schadensfall abzuwägen.
Einige Versicherer bieten Rabatte bei Kombination mit anderen Policen. Es lohnt sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und auf Sonderkonditionen zu achten.
Schadensfall und Schadensmeldung
Bei einem Glasbruch ist schnelles Handeln gefragt. Eine korrekte Schadensmeldung und ein reibungsloser Regulierungsprozess sind entscheidend für eine zügige Abwicklung des Versicherungsfalls.
Schadensmeldung
Die Meldung eines Glasschadens sollte unverzüglich erfolgen. Versicherte haben mehrere Möglichkeiten:
- Telefonisch beim Kundenservice
- Per E-Mail an die Schadensabteilung
- Über ein Online-Formular auf der Website der Versicherung
Bei der Meldung sind folgende Informationen wichtig:
- Genaue Beschreibung des Schadens
- Zeitpunkt und Ort des Vorfalls
- Fotos der beschädigten Glasfläche
Es empfiehlt sich, den Schaden so detailliert wie möglich zu dokumentieren. Dies erleichtert die spätere Bearbeitung durch die Versicherung.
Prozess der Schadensregulierung
Nach Eingang der Schadensmeldung beginnt die Regulierung:
- Prüfung der Versicherungsdeckung
- Beauftragung eines Glasereibetriebs
- Reparatur oder Austausch der beschädigten Glasfläche
Die Versicherung übernimmt in der Regel die vollständigen Kosten für die Reparatur oder den Ersatz. Dies umfasst:
- Material- und Arbeitskosten
- Entsorgung des alten Glases
- Notwendige Zusatzarbeiten (z.B. Malerarbeiten)
Versicherte sollten beachten, dass sie vor der Reparatur die Freigabe der Versicherung einholen. Dies vermeidet mögliche Konflikte bei der Kostenübernahme.
Ausschlüsse und Beschränkungen
Glasversicherungen haben typische Ausschlüsse und Beschränkungen. Vorsätzlich herbeigeführte Schäden sind in der Regel nicht gedeckt. Gleiches gilt für Schäden durch Kriegsereignisse oder Naturkatastrophen wie Erdbeben.
Bestimmte Glasarten sind oft ausgeschlossen. Dazu gehören:
- Hohlgläser (z.B. Vasen, Trinkgläser)
- Beleuchtungskörper
- Handspiegel
- Optische Gläser
Schäden durch Reinigung, Bearbeitung oder Reparatur sind meist nicht versichert. Auch Kratzer oder Abplatzungen fallen nicht unter den Versicherungsschutz.
Viele Policen haben Selbstbeteiligungen. Diese können zwischen 50 und 250 Euro liegen. Einige Versicherer setzen Höchstgrenzen für Einzelscheiben fest.
Bei Umzügen oder Renovierungen sollte man besonders vorsichtig sein. Manche Versicherer schließen in diesen Zeiträumen den Versicherungsschutz aus oder begrenzen ihn stark.
Es ist wichtig, die Vertragsbedingungen genau zu prüfen. Jeder Versicherer hat eigene Regelungen zu Ausschlüssen und Beschränkungen.
Vorteile einer Glasversicherung
Eine Glasversicherung bietet zahlreiche Vorteile für Hausbesitzer und Mieter. Sie deckt die Kosten für die Reparatur oder den Ersatz von beschädigten Glasflächen ab.
Die Versicherung schützt vor unerwarteten finanziellen Belastungen bei Glasbruch. Fenster, Türen, Glasdächer und andere Glaselemente sind abgesichert.
Ein weiterer Vorteil ist die Abdeckung von Möbelglas und Vitrinen. Auch teure Glastische oder Glasvitrinen können im Schadensfall ersetzt werden.
Die Glasversicherung übernimmt oft auch die Kosten für Notverglasungen. Dies ist besonders wichtig bei beschädigten Fenstern oder Türen.
Viele Policen beinhalten zusätzlich den Schutz von technischen Anlagen mit Glasbestandteilen. Solarpanels oder Glaskeramik-Kochfelder können so mitversichert werden.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität. Versicherungsnehmer können den Umfang der Deckung oft individuell anpassen.
Die Glasversicherung bietet Sicherheit und Komfort. Im Schadensfall kümmert sich die Versicherung um die Organisation der Reparatur oder des Ersatzes.
Für Mieter kann eine Glasversicherung besonders sinnvoll sein. Sie schützt vor hohen Kosten bei Schäden an Mietobjekten.
Tipps für die Wahl einer Glasversicherung
Bei der Auswahl einer Glasversicherung sollten einige wichtige Aspekte berücksichtigt werden. Zunächst ist es ratsam, den eigenen Bedarf genau zu analysieren. Haushalte mit Wintergärten, Gewächshäusern oder Familien mit Kindern profitieren oft besonders von einer solchen Absicherung.
Ein Vergleich verschiedener Anbieter und Tarife ist unerlässlich. Hierbei können Vergleichsportale wie Verivox oder Mr-Money hilfreich sein. Sie ermöglichen einen schnellen Überblick über Leistungen und Preise.
Die Prüfung des Versicherungsumfangs ist entscheidend. Eine gute Police sollte nicht nur Fensterscheiben, sondern auch Möbelglas, Kochfelder und Spiegel einschließen. Besonderes Augenmerk sollte auf eventuellen Ausschlüssen liegen.
Es empfiehlt sich, die Glasversicherung als Zusatzbaustein zur Hausratversicherung zu prüfen. Oft ist dies günstiger als eine separate Police. Der monatliche Beitrag sollte im Verhältnis zum potenziellen Schaden stehen.
Die Selbstbeteiligung ist ein weiterer wichtiger Faktor. Eine höhere Selbstbeteiligung kann die Prämie senken, sollte aber im Schadenfall tragbar sein.
Nicht zuletzt ist die Reputation des Versicherers zu beachten. Kundenrezensionen und Erfahrungsberichte können wertvolle Einblicke in die Servicequalität und Schadenregulierung geben.
Kündigung und Wechsel der Glasversicherung
Die Kündigung einer Glasversicherung folgt bestimmten Regeln und Fristen. In der Regel beträgt die Kündigungsfrist drei Monate zum Vertragsablauf.
Nach einem Schadenfall haben Versicherungsnehmer laut § 92 VVG das Recht, innerhalb eines Monats fristlos zu kündigen. Dies gilt bereits nach der Schadensmeldung.
Für eine ordnungsgemäße Kündigung sind folgende Schritte wichtig:
- Vertragsinformationen einholen
- Kündigungsschreiben erstellen
- Kündigung überprüfen
- Schreiben versenden
- Bestätigung abwarten
Ein Musterkündigungsschreiben kann den Prozess erleichtern. Es sollte Kundennummer, Vertragsnummer und gewünschtes Kündigungsdatum enthalten.
Nach der Kündigung empfiehlt sich die Prüfung von Alternativen. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kann Vorteile bieten.
Bei der Auswahl einer neuen Glasversicherung sollten Versicherte Leistungsumfang und Prämien vergleichen. Wichtig ist auch die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse.
Ein nahtloser Übergang zwischen alter und neuer Versicherung verhindert Deckungslücken. Der rechtzeitige Abschluss eines neuen Vertrags ist daher ratsam..
Zusammenfassung und mein Fazit zur Glasversicherung
Eine Glasversicherung bietet Schutz vor finanziellen Belastungen durch Glasschäden im Haushalt. Sie deckt Reparaturen oder Ersatz von Fenstern, Glastüren und teilweise sogar Glasmöbeln ab.
Die Versicherung übernimmt nicht nur die Kosten für neue Glasscheiben, sondern auch für Notdienste, Entsorgung und Nachbesserungsarbeiten. Dies kann Anstriche, Malereien und den Ausbau von Markisen umfassen.
Es wird zwischen Gebäude- und Mobiliarverglasung unterschieden. Die Glasversicherung kann als Zusatzbaustein zur Hausratversicherung abgeschlossen werden.
Ob sich eine Glasversicherung lohnt, hängt von der individuellen Situation ab. Für Haushalte mit vielen oder großen Glasflächen kann sie sinnvoll sein.
Die monatlichen Beiträge variieren je nach Versicherer und gewähltem Schutzumfang. Interessenten sollten verschiedene Angebote vergleichen und ihre persönlichen Bedürfnisse berücksichtigen.
Eine Glasversicherung kann Sicherheit und Gelassenheit im Schadensfall bieten. Sie ermöglicht es, unerwartete Kosten für Glasreparaturen zu vermeiden und den „Durchblick“ zu behalten.

Über den Autor: Thomas Reiter – Ihr Immobilienversicherungsexperte
Thomas Reiter ist ein erfahrener Versicherungsfachmann und Experte im Bereich Immobilienversicherungen. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung in der Versicherungsbranche hat er sich auf den Schutz von Immobilien spezialisiert, insbesondere auf Wohngebäude- und Hausratversicherungen sowie die Absicherung von Vermietern und Mietern. Sein fundiertes Wissen erstreckt sich nicht nur auf die Versicherungsprodukte, sondern auch auf die juristischen Feinheiten, die Immobilienbesitzer und Vermieter beachten müssen.