Bauleistungsversicherung – Bauen Sie auf Sicherheit

Beim Bau eines Hauses können unerwartete Ereignisse erhebliche finanzielle Belastungen verursachen. Die Bauleistungsversicherung bietet Bauherren Schutz vor solchen Risiken während der Bauphase. Sie deckt Schäden ab, die durch Unwetter, Vandalismus oder Konstruktionsfehler entstehen können.

Diese spezielle Versicherung ist eine Form der Schadensversicherung nach dem Versicherungsvertragsgesetz. Sie sichert bestimmte Bauleistungen ab und kann sowohl für Neubauten als auch für Umbau- und Ausbauprojekte abgeschlossen werden. Die Bauleistungsversicherung schützt vor hohen Kosten, die durch unvorhergesehene Schäden während des Bauprozesses entstehen könnten.

Bauherren sollten die verschiedenen Angebote sorgfältig vergleichen, da die Konditionen und Preise zwischen den Versicherern variieren können. Eine gut gewählte Bauleistungsversicherung kann ein wichtiger Baustein für ein sorgenfreies Bauvorhaben sein.

Bauleistungsversicherung
GEV Bauleistungsversicherung

Top Tipp: GEV Bauleistungsversicherung!

Die GEV Bauleistungsversicherung schützt Sie vor Schäden, die während der Bauphase durch äußere Einflüsse wie Sturm, Überschwemmung oder Überflutung entstehen können. So bleibt Ihr Bauprojekt auch bei unvorhergesehenen Zwischenfällen gut abgesichert. JETZT in Kombination mit der Bauherrenhaftpflicht günstig abschliessen.

4 Gründe für die GEV

  • UMFASSENDER NEUBAUSCHUTZ für alle Bauleistungen und Materialien
  • Absicherung von Schäden durch Sturm, Hagel und Starkregen
  • DIEBSTAHLSCHUTZ für Bestandteile, die mit dem Gebäude verbunden sind
  • Bauleistungsversicherung ab 160,00 € Einmalbetrag

Grundlagen der Bauleistungsversicherung

Die Bauleistungsversicherung gehört zur Kategorie der technischen Versicherungen. Sie schützt Bauvorhaben vor unvorhergesehenen Schäden während der Bauphase.

Diese Versicherungsart deckt Kosten für Reparaturen oder Wiederherstellung bereits erbrachter Bauleistungen ab. Typische Schadensursachen sind Unwetter, Vandalismus und außergewöhnliche Naturereignisse.

Sowohl Bauherren als auch Bauunternehmer können eine Bauleistungsversicherung abschließen. Die Verantwortung dafür wird üblicherweise vertraglich festgelegt.

Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Start der Bauarbeiten und endet in der Regel mit der Bauabnahme. Einige Policen bieten auch Deckung für die Gewährleistungsphase.

Zu den versicherten Leistungen zählen:

Nicht versichert sind normalerweise:

Die Kosten einer Bauleistungsversicherung variieren je nach Umfang des Bauvorhabens und gewähltem Deckungsumfang. Sie machen meist einen kleinen Prozentsatz der Bausumme aus.

Deckungsumfang der Bauleistungsversicherung

Die Bauleistungsversicherung bietet umfassenden Schutz für Bauvorhaben. Sie deckt verschiedene Risiken ab, schützt vor unvorhergesehenen Schäden und bezieht unterschiedliche Personen und Objekte ein.

Die Bauleistungsversicherung schützt vor Elementarschäden wie Sturm, Hagel und Starkregen. Sie greift bei Vandalismus und Diebstahl auf der Baustelle.

Auch unvorhergesehene Ereignisse wie Erdsenkungen oder Erdrutsche sind abgedeckt. Fehler bei der Bauausführung oder der Planung können ebenfalls versichert sein.

Die Police kann individuell erweitert werden, um spezielle Risiken wie Hochwasser einzuschließen. Eine Nachhaftung für Schäden nach Bauabschluss ist optional möglich.

Folgende Schäden werden typischerweise abgedeckt:

Die Versicherung übernimmt die Kosten für Reparaturen oder Ersatz beschädigter Bauteile. Auch Aufräumarbeiten und Entsorgungskosten sind meist inbegriffen.

Nicht versichert sind in der Regel normale Abnutzung, Verschleiß und vorsätzlich herbeigeführte Schäden.

Die Bauleistungsversicherung schützt primär den Bauherrn vor finanziellen Verlusten. Oft sind auch Architekten, Ingenieure und ausführende Unternehmen mitversichert.

Versicherte Objekte umfassen:

Vorhandene Altbauten können zusätzlich in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Dies ist besonders bei Umbau- oder Erweiterungsarbeiten relevant.

Die genauen Konditionen variieren je nach Versicherungsanbieter und gewähltem Tarif. Eine sorgfältige Prüfung des Vertrags ist ratsam.

Arten von Bauleistungsversicherungen

Bauleistungsversicherungen bieten verschiedene Optionen, um den spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Bauprojekte gerecht zu werden. Die Wahl der passenden Versicherungsart hängt von Faktoren wie Projektgröße, Dauer und individuellen Risiken ab.

Die Pauschaldeklaration eignet sich besonders für Unternehmen mit regelmäßigen Bauprojekten. Sie deckt alle Bauvorhaben innerhalb eines festgelegten Zeitraums ab, meist ein Jahr. Der Versicherungsnehmer meldet die Gesamtsumme aller Projekte.

Diese Art bietet Flexibilität und reduziert den administrativen Aufwand. Die Prämie basiert auf dem geschätzten Jahresumsatz und wird am Ende des Versicherungsjahres angepasst.

Ein Vorteil ist der durchgehende Versicherungsschutz für alle Projekte ohne Einzelmeldungen. Nachteilig kann die möglicherweise höhere Gesamtprämie sein.

Bei der Einzeldeklaration wird jedes Bauprojekt separat versichert. Diese Option ist ideal für Bauherren oder Unternehmen mit wenigen oder sehr unterschiedlichen Projekten.

Der Versicherungsnehmer meldet jedes Projekt einzeln an und erhält eine projektspezifische Deckung. Die Prämie richtet sich nach den individuellen Risiken und der Bausumme des jeweiligen Vorhabens.

Vorteile sind die maßgeschneiderte Absicherung und die Möglichkeit, nur tatsächlich benötigten Schutz zu bezahlen. Nachteilig ist der erhöhte administrative Aufwand für jede Anmeldung.

Die projektbezogene Versicherung wird speziell für Großprojekte oder komplexe Bauvorhaben konzipiert. Sie bietet eine umfassende Deckung für ein spezifisches Projekt über dessen gesamte Laufzeit.

Diese Versicherungsart berücksichtigt alle projektspezifischen Risiken und kann mehrere Beteiligte einschließen. Die Prämie wird individuell kalkuliert und kann über die Projektdauer verteilt werden.

Ein wesentlicher Vorteil ist die lückenlose, maßgeschneiderte Absicherung. Nachteilig können höhere Kosten und ein komplexerer Abschlussprozess sein.

Laufzeit und Beginn des Versicherungsschutzes

Der Versicherungsschutz einer Bauleistungsversicherung beginnt in der Regel mit der Einrichtung der Baustelle. Dies wird vertraglich festgehalten und markiert den Startpunkt der Versicherungslaufzeit.

Die maximale Laufzeit beträgt üblicherweise 18 bis 24 Monate ab Baubeginn. Diese Zeitspanne deckt die meisten Bauprojekte ab.

Das Ende des Versicherungsschutzes tritt ein, wenn das Gebäude bezugsfertig ist oder die behördliche Gebrauchsabnahme erfolgt. Bei Tiefbauten endet die Haftung des Versicherers mit der Abnahme des Objekts.

Es ist wichtig, dass Bauherren beim Abschluss darauf achten, dass alle gewünschten Risiken abgedeckt sind und die Versicherungssumme ausreichend bemessen ist.

Die Bauleistungsversicherung erlischt automatisch mit der Fertigstellung des Gebäudes. Eine Verlängerung ist in der Regel nicht vorgesehen.

Für Bauherren ist es ratsam, den genauen Zeitpunkt des Versicherungsbeginns und -endes im Vertrag zu prüfen und sicherzustellen, dass diese mit dem geplanten Bauablauf übereinstimmen.

Leistungsabwicklung im Schadensfall

Im Schadensfall ist ein strukturiertes Vorgehen entscheidend. Eine präzise Dokumentation, fachkundige Begutachtung und faire Regulierung bilden die Grundlage für eine reibungslose Abwicklung.

Bei Eintritt eines Schadens ist schnelles Handeln geboten. Der Versicherungsnehmer muss den Schaden unverzüglich dem Versicherer melden. Eine detaillierte Dokumentation ist unerlässlich:

Bei Diebstahl oder Vandalismus ist zusätzlich eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Alle relevanten Unterlagen sollten sorgfältig aufbewahrt werden, um den Schadensprozess zu beschleunigen.

Nach der Meldung entsendet der Versicherer in der Regel einen Sachverständigen zur Begutachtung des Schadens. Dieser Experte:

Der Versicherungsnehmer sollte bei der Begutachtung anwesend sein und alle relevanten Informationen bereitstellen. Eine offene Kommunikation mit dem Gutachter fördert eine präzise Einschätzung des Schadens.

Basierend auf dem Gutachten und den eingereichten Unterlagen entscheidet der Versicherer über die Schadensregulierung. Folgende Schritte sind typisch:

  1. Prüfung der Versicherungsdeckung
  2. Festlegung der Schadenshöhe
  3. Berechnung der Entschädigungssumme

Bei Uneinigkeit über die Schadenshöhe kann ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen werden. Die Auszahlung erfolgt in der Regel zeitnah nach Abschluss der Prüfung. In manchen Fällen übernimmt der Versicherer direkt die Reparaturkosten.

Ausschlüsse und Obliegenheiten im Versicherungsvertrag

Bauleistungsversicherungen enthalten wichtige Einschränkungen und Pflichten für Versicherungsnehmer. Diese beeinflussen den Versicherungsschutz maßgeblich und sollten sorgfältig beachtet werden.

Bauleistungsversicherungen schließen bestimmte Risiken standardmäßig aus. Dazu gehören oft:

Einige Ausschlüsse können gegen Zusatzprämie eingeschlossen werden. Zum Beispiel lassen sich oft Naturgefahren wie Hochwasser zusätzlich absichern.

Der genaue Umfang der Ausschlüsse variiert zwischen Versicherern. Eine sorgfältige Prüfung der Bedingungen ist ratsam.

Versicherungsnehmer haben bestimmte Pflichten zu erfüllen:

Bei Verletzung dieser Obliegenheiten kann der Versicherer die Leistung kürzen oder ganz verweigern. Die genauen Folgen sind in den Versicherungsbedingungen geregelt.

Prämienberechnung und Versicherungsbeitrag

Die Prämie für eine Bauleistungsversicherung wird in der Regel als Einmalbeitrag erhoben. Sie basiert auf verschiedenen Faktoren, die die Höhe des Versicherungsbeitrags beeinflussen.

Ein wesentlicher Faktor ist die Bausumme. Je höher der Gesamtwert des Bauprojekts, desto höher fällt in der Regel auch die Versicherungsprämie aus.

Weitere Elemente, die in die Berechnung einfließen:

Die Versicherungsgesellschaften verwenden komplexe Berechnungsmodelle, um die Prämie individuell zu ermitteln. Eine pauschale Angabe zur Höhe der Kosten ist daher nicht möglich.

Bauherren sollten beachten, dass die Bauleistungsversicherung nur bis zur Fertigstellung des Gebäudes gilt. Danach greift die Wohngebäudeversicherung mit jährlichen Beiträgen.

Es empfiehlt sich, Angebote verschiedener Versicherer zu vergleichen. So können Bauherren die für sie günstigste und passendste Option finden.

Besondere Vertragsbausteine

Die Bauleistungsversicherung bietet verschiedene Optionen zur individuellen Anpassung des Versicherungsschutzes. Diese Vertragsbausteine ermöglichen es, den Schutz optimal auf die spezifischen Bedürfnisse des Bauvorhabens abzustimmen.

Bei der Bauleistungsversicherung können Versicherungsnehmer zwischen verschiedenen Selbstbeteiligungsmodellen wählen. Eine höhere Selbstbeteiligung führt in der Regel zu niedrigeren Prämien.

Typische Optionen sind:

Die Wahl der Selbstbeteiligung hängt von der individuellen Risikobereitschaft und finanziellen Situation des Versicherungsnehmers ab. Kleinere Bauvorhaben wählen oft eine höhere Selbstbeteiligung, um Kosten zu sparen.

Nachhaftungsregelungen in der Bauleistungsversicherung definieren den Versicherungsschutz nach Abschluss der Bauarbeiten. Sie sind besonders wichtig für Schäden, die erst nach der Bauphase erkennbar werden.

Typische Nachhaftungsregelungen umfassen:

Bauherren sollten die Nachhaftungsregelungen sorgfältig prüfen, um auch nach Bauabschluss ausreichend geschützt zu sein. Eine längere Nachhaftungsdauer kann bei komplexen Projekten sinnvoll sein.

Bauprojekte sind dynamisch, und Risikoverhältnisse können sich im Laufe der Zeit ändern. Die Bauleistungsversicherung bietet Möglichkeiten zur Anpassung des Versicherungsschutzes.

Gründe für Anpassungen können sein:

Versicherungsnehmer sollten Änderungen umgehend dem Versicherer melden. Eine regelmäßige Überprüfung des Versicherungsschutzes ist empfehlenswert, um Deckungslücken zu vermeiden. Flexible Verträge ermöglichen es, den Schutz an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Vergleich und Auswahl von Bauleistungsversicherungen

Der Vergleich von Bauleistungsversicherungen erfordert die Berücksichtigung verschiedener Leistungskriterien und eine sorgfältige Bewertung der Anbieter. Eine gründliche Analyse hilft Bauherren, die optimale Absicherung für ihr Projekt zu finden.

Bei der Auswahl einer Bauleistungsversicherung sind mehrere Faktoren zu beachten:

Die Prämienhöhe ist ein wichtiger, aber nicht der einzige Entscheidungsfaktor. Ein günstiger Preis sollte nicht auf Kosten des Leistungsumfangs gehen.

Vergleichen Sie die Bedingungen verschiedener Anbieter sorgfältig. Achten Sie auf Ausschlüsse und Einschränkungen im Kleingedruckten.

Der Markt für Bauleistungsversicherungen ist vielfältig. Etablierte Versicherungsgesellschaften und spezialisierte Anbieter konkurrieren um Kunden.

Bekannte Anbieter sind:

Bewertungen von Stiftung Warentest oder anderen unabhängigen Institutionen können bei der Einschätzung der Anbieterqualität helfen. Sie analysieren Leistungsumfang, Kundenservice und Schadensregulierung.

Erfahrungsberichte anderer Bauherren können wertvolle Einblicke liefern. Achten Sie auf Feedback zur Abwicklung von Schadensfällen.

Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese detailliert. Ein persönliches Beratungsgespräch kann offene Fragen klären.

Zusammenfassung und mein Fazit zur Bauleistungsversicherung

Die Bauleistungsversicherung ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements im Bauwesen. Sie bietet Schutz vor unvorhergesehenen Schäden während der Bauphase.

Diese Versicherung deckt eine Vielzahl von Risiken ab, darunter:

  • Naturkatastrophen
  • Diebstahl
  • Vandalismus
  • Unerklärlicher Materialverlust

Bauherren und Bauunternehmen profitieren gleichermaßen von dieser Absicherung. Die Kosten variieren je nach Projekt und Umfang der Deckung.

Es ist wichtig, die Versicherungsbedingungen genau zu prüfen. Nicht alle Schäden sind automatisch abgedeckt. Versicherungsnehmer haben bestimmte Pflichten zu erfüllen.

Ein Vergleich verschiedener Angebote lohnt sich, wie Tests der Stiftung Warentest zeigen. Die Prämien und Leistungen können erheblich variieren.

Für viele Bauprojekte ist eine Bauleistungsversicherung unverzichtbar. Sie bietet finanzielle Sicherheit und kann vor unerwarteten Kosten schützen.

Die Entscheidung für eine Bauleistungsversicherung sollte sorgfältig abgewogen werden. Dabei sind Projektumfang, Risiken und Budget zu berücksichtigen.

Insgesamt erweist sich die Bauleistungsversicherung als sinnvolles Instrument zur Risikoabsicherung im Bauwesen. Sie trägt zur reibungslosen Durchführung von Bauprojekten bei.

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Über den Autor: Thomas Reiter – Ihr Immobilienversicherungsexperte

Thomas Reiter ist ein erfahrener Versicherungsfachmann und Experte im Bereich Immobilienversicherungen. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung in der Versicherungsbranche hat er sich auf den Schutz von Immobilien spezialisiert, insbesondere auf Wohngebäude- und Hausratversicherungen sowie die Absicherung von Vermietern und Mietern. Sein fundiertes Wissen erstreckt sich nicht nur auf die Versicherungsprodukte, sondern auch auf die juristischen Feinheiten, die Immobilienbesitzer und Vermieter beachten müssen.

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